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FC Bayern München 2 - SV Weinberg 4:0 Bayernliga Frauen, 9.Spieltag 25.11.2006, 14:30 Uhr, TSV Schäftlarn, Spiel-Historie |
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Wir wollten gewinnen! Mit dem Spitzenspiel gegen den Tabellendritten Weinberg endete die Vorrunde für die Zweite des FC Bayern München. Als Schiedsrichter Marc Weidmann nach 90min das kampfbetonte und technisch gute Spiel abpfiff, löste sich auch die Anspannung von Trainer Wolf Wild. „Ich habe als erstes Marc Weidmann ein großes Kompliment ausgesprochen. Der Schiedsrichtereinteiler hat einen Topschiri zu dieser Spitzenbegegnung eingeteilt. Er hat wie es die Schiririchtlinie vorsieht , das Spiel geleitet, zumal es von großer Dynamik geprägt war. Meinen Team spreche ich ein großes Kompliment aus. Wir haben uns mit kleinen Schritten von Spiel zu Spiel weiterentwickelt, mit der Besonderheit das wir nie mit der gleichen Startaufstellungen beginnen konnten. Das Ziel Aufstieg und Relegation ist noch weit entfernt, aber wir haben uns zur Winterpause eine ideale Ausgangsposition erarbeitet.“ Die veränderte Startformation von Weinberg verursachte in den ersten 15 Min beim FC Bayern einige Abstimmungsprobleme. Es wurde ein offener Schlagabtausch im Mittelfeld bei dem kein Team sich eine eindeutige Torchance herausarbeiten konnte. Weinberg war auch keineswegs geschockt, als nach einem Eckball in der 11 Min. „Eni“ Schneiderbauer druckvoll zur 1:0 Führung einköpfte und sich daraufhin die Anfangshektik beim FCB etwas legte. W. Wild: „ Als ich die Mannschaft im August übernommen habe, gab es Kopfballspiel in diesem Team nicht. Wenn man dann nur die beiden letzten Spiele betrachtet und aus 14 Toren, sechs Kopfballtore als Resultat dastehen, ist das ein besagter Punkt in der Weiterentwicklung.“ Das mit „Stofferl“ Seehaars, Andrea März, Vroni Huber und Michi Vötter eine bärenstarke Viererkette, Weinberg keinen Zentimeter Raumgewinn Richtung Torfrau Birgit Leitner zuließ, war mit ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Birgit Leitner bekam durch die konsequente Defensivarbeit der gesamten Mannschaft nur wenige Aktionen bei denen sie sich auszeichnen konnte. Zwei hohe Bälle und ein Distanzschuss wurden von ihr perfekt gelöst. Weinberg ließ nicht locker und durch ihr rotierendes Mittelfeld waren sie immer brandgefährlich. Der FCB versuchte den Ball in den eigenen Reihen kontrolliert zu halten, aber es fehlte der genaue entscheidende Pass oder die perfekte Kombination um effektiv zum Torabschluss zu kommen. Erst in der 43min erlöste, ebenfalls mit dem Kopf, Anida Salkanovic ihre Mannschaft, mit der so wichtigen 2:0 Pausenführung. Vroni Hesse und Lisa Richter wurden kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit für Julia Simic und Steffi Mirlach eingewechselt. Der FCB drängte auf das 3:0 und A. Salkanovic gelang durch einen schnell ausgeführten Freistoß aus ca. 18m, bei dem die Weinberger total schliefen, die Vorentscheidung in der 50 Minute. Bei einem heftigen Zusammenstoß zwischen „Shelly“ von Weinberg und „Stofferl“, bei dem beide lange benommen liegen blieben, zog sich die Weinberger Spielmacherin eine schwere Rippenprellung zu, die ein weiterspielen unmöglich machte. Stofferl hatte beim anschließenden gemeinsamen Mannschaftsessen leichtere Probleme beim Kauen, bei ihr war der Zusammenprall auch nicht ganz spurlos vorbei gegangen. Der FCB nutzte die Schocksituation des Gegners und erhöhte schlagartig den Druck. Weinberg kam kaum noch über die Mittellinie und jetzt wurden die FCB Angriffe gefährlicher vorgetragen. Vroni Hesse nahm auf der zentralen Position das Spiel in die Hand und setzte Geli Seidl und Nathi Hoare auf den Außenbahnen wirkungsvoll ein. In der 75min. wurde das Spiel wiederum mit einem Kopfballtor von „Eni“ zum 4:0 entschieden. Beide Spitzen haben ihre Aufgabe zu 100% erfüllt. Für die zahlreichen Zuschauer war es das erwartete Spitzenspiel, bei dem beide Teams ihre Klasse gezeigt haben und es an Spannung nie fehlte. Der FCB siegte verdient, mit einer mannschaftlichen Topleistung, sowohl was das taktische als auch das spielerische und kämpferische betraf. W.Wild: „Was mich besonders freut ist die Tatsache, dass wir einen Kader haben, der mit einer tollen mannschaftlichen Geschlossenheit auftritt. Sie haben verinnerlicht, das der Einzelne nur im Team stark ist. Ich wünsche mir das zur Rückrunde die Langzeitverletzten wie Anika Fröhlich, Janine Partzsch und Caro Kraus wieder dazu stoßen, um die Konkurrenz und Alternativen zu erhöhen. Die anstehenden OP’s von Birgit Leitner, Lisa Wild und Petzi Schüll gut verlaufen und sie ebenfalls wieder schnell die Fussballschuhe schnüren können.“ Verfasst: Wolf Wild |
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