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TSV Schwaben Augsburg - FC Bayern München 2 2:1 Bayernliga Frauen, 8.Spieltag 14.10.2006, 16:00 Uhr, Ernst-Lehner-Stadion, Spiel-Historie |
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Schwaben Augsburg siegte verdient 2:1 Zu spät drängte die Zweite, die aggressiv spielende Schwaben Augsburg Mannschaft in die Defensive. Die Schlussminuten, die zum Ausgleich hätten führen können, rannen dem Team unter den Füssen weg. Augsburg verstand es den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu retten. Mit leichten Aufstellungssorgen reiste der FCB nach Augsburg. In einer Blitzaktion wurden die U17 Spielerinnen Tanja Brosch und Kathrin Hosemann aktiviert. Michi Vötter gab schon beim Warm-up das Zeichen, heute ist kein Einsatz möglich. Geli Seidl, direkt von der Uni-Weltmeisterschaft aus Dublin zurück gekehrt, nahm dadurch erst gar nicht auf der Ersatzbank Platz. Augsburg gab von der ersten Minute richtig Gas und mit ihren drei ständig wechselnden Spitzen hatte die Innenverteidigung große Probleme. Es zeichnete sich sehr früh ab, das der FCB Schwierigkeiten hatte den Ball in den eigenen Reihen zu halten und ihn kontrolliert in die Offensive zu spielen. Der berühmte „letzte Schritt“ fehlte beim FCB um den Zweikampf zu gewinnen, oder den sicheren Pass spielen zu können. Die hochkarätigen Chancen des Gegners häuften sich und die heimischen Augsburger Fans peitschten lautstark ihr Team nach vorn. U17 Torfrau Andi Schlemmer wurde zum Fels in der Brandung. Mit exzellentem Stellungsspiel und guten Nerven machte der Joungster einige 100% Chancen zunichte. Trainer Wolf Wild: „An den beiden Gegentreffern war Andi machtlos. Sie hat die Mannschaft heute vor einer höheren Niederlage bewahrt und ein Klassespiel abgeliefert.“ Das 1:0 in der 25min. entstand durch Ballverlust in der FCB Offensive. Augsburg spielte schnell über zwei Stationen auf ihre schnellen Stürmer, die den Ball nur reinschieben mussten. Der FCB zeigte sich nicht geschockt und versuchte weiter, das Spiel ausgeglichener zu gestalten. Das Nachsetzen wurde keine 5min. später belohnt, Kapitän Julia Meier glich zum 1:1 aus. Augsburg blieb aber weiterhin die spielbestimmende Mannschaft und hatte die klareren Torchancen bis zur Halbzeit. Betrachtet man die zweiten 45min. für sich, ergeben sich leichte Vorteile für die Augsburger in den ersten 20 min., aus denen der Siegtreffer zum 2:1 in der 56min. stammt. Die größeren Spielanteile waren aber beim FCB, die aber nicht konsequent bis in den gegnerischen Strafraum gespielt wurden und zu einem erfolgversprechenden Torabschluss führten. Die letzten 15min. wurden mit der Brechstange gespielt. Das Geschehen durch viele Freistöße rückte immer näher an den Augsburger Strafraum. Augsburg stand phasenweise mit ihrem gesamten Team im eigenen Strafraum. Tanja Brosch kam für die Gelb-Rot gefährdete Anida Salkanovic auf eine ungewohnte Stürmerposition ins Spiel und holte durch ihr beherztes Spiel einige Freistöße heraus. In dieser hektischen Schlussphase hatte Nathi Hoare in der 85min. den Ausgleichstreffer auf dem Fuss und er wäre auch verdient gewesen. Aber allein auf die Augsburger Torfrau zulaufend, schaffte sie es nicht den Ball im Netz zu versenken. In solchen entscheidenden Drucksituationen möchte sich jeder Spieler am liebsten einbuddeln, aber dafür bleibt keine Zeit. Für Trainer Wolf Wild ist diese Niederlage kein Beinbruch. „Der Lernfaktor war sehr hoch. Alter, Erfahrung und Cleverness haben eine entscheidende Rolle in dieser Begegnung gespielt. Diese Niederlage wird dem jungen Team helfen, sich weiter zu entwickeln.“ Verfasst: Wolf Wild |
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