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SpVgg Landshut - FC Bayern München 2 1:2 Bayernliga Frauen, 13.Spieltag 14.04.2007, 17:00 Uhr, Hammerbachstadion im Sportzentrum-West, Spiel-Historie |
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1:0-Rückstand gedreht zum 2:1-Sieg Nach 93 Minuten Spielzeit holte sich die Zweite des FC Bayern München ein dickes Lob von ihrem Coach ab. „Die Mannschaft hat nach dem 1:0-Rückstand (41. Min.), in den zweiten 45 Minuten die Vorgaben zu 100% umgesetzt und wurden mit einem schwer erkämpften Sieg belohnt. Da gibt es nur eins – großes Kompliment ans gesamte Team!!!!!“ Bei schönstem Fussballwetter musste Coach Wolf Wild seine Mannschaft erst mal wieder auf das Wesentliche einstellen, als man erfuhr, das der Aufwärmplatz auch gleichzeitig Spielort sein wird. Die Verantwortlichen bei der SpVgg Landshut sollten sich überlegen, ob es erst zu einer schweren Verletzung kommen muss, bevor Maßnahmen ergriffen werden, um Spieler vor Verletzungen zu schützen, die durch richtige Platzpflege umgangen werden könnten. Auch in diesem Spiel zeigte sich, das der FC Bayern noch nicht seine Sicherheit und Rhythmus aus der Hinrunde gefunden hat. Innenverteidiger „Andale“ März: „Wir sind offensiv ausgerichtet und müssen immer das Spiel machen, aber zur Zeit dauern alle Aktionen im Spielaufbau einfach zu lange. Der Gegner steht dann hinten drin und wir laufen dann gegen eine Wand.“ Zu oft wurde mit langen hohen Bällen in der ersten Halbzeit der Erfolg über die Spitzen gesucht. Die abgefangenen Bälle spielte Landshut im Schottischen „Kick and Rush“, auf ihre zwei schnelle Spitzen, woraus auch der 1:0-Rückstand in der 41. Minute entstand, obwohl die Situation schon geklärt schien, aber der Platz und der Zufall, Torfrau Birgit Leitner keine Chance gab, den Treffer zu verhindern. Die Pause kam gerade recht und die Mannschaft hatte offene Ohren und die Konzentration taktisch klug zu spielen, nicht die Brechstange rauszuholen, sondern sich eine Chance nach der anderen herauszuspielen. Lucia Grasso hatte anscheinend besonders zugehört, dass es schmerzhaft werden würde, die Vorgaben zu erfüllen. Mit hohem Tempo drang sie über die linke Seite in den Strafraum ein und es kam was kommen musste, sie wurde hart von den Beinen geholt. Sofortiger Pfiff und eindeutige Handbewegung des Schiris zeigte auf den Punkt im Strafraum. Janine Parztsch zu Anida Salkanovic: “Überleg nicht lange, hau ihn rein“. Anida tat was ihr befohlen wurde, in der 50. Minute!!!!!!!!!!!!! Das druckvolle Spiel über die Außenbahnen erbrachte eine Torraumaktion nach der anderen, wovon drei – 100%`ige reingemacht werden müssen. Die gesamte Teamleistung ließ keinen ernsthaften Gegenangriff mehr zu, aber die Zeit lief erbarmungslos herunter, um den Siegtreffer zu setzen. Erst in der 82min gelang es „Ecki“ Eckmann, einen Abpraller im Strafraum ins Netz zu legen, zur 2:1-Führung. Kapitän „Smily“ Meier: „Wir müssen uns im Moment alles hart erkämpfen selbst gegen die Mannschaften die in der Tabelle unten drinstehen, aber dieser Sieg tut richtig gut. Erstmalig mussten wir einem Rückstand hinterherlaufen, was für uns ungewohnt war, aber wie jeder Einzelne für den anderen gekämpft hat, war klasse.“ Coach W. Wild: „Erst nach dem Spiel zeigt sich, hattest du Erfolg mit dem was du deiner Mannschaft mitgegeben hast. Sie haben Geduld bewiesen und alle haben darauf hingearbeitet, gewinnen zu wollen. Ich hoffe, dass sich dies tief in das Gedächtnis einbrennt, um es jederzeit wieder abrufen zu können. Für die Psyche war dieser Sieg enorm wichtig.“ |
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