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FC Bayern München - FSV Frankfurt 3:2 (1:1) 1.Bundesliga Frauen, 21.Spieltag 08.06.2003, 14:00 Uhr, 150 Zuschauer, Spiel-Historie |
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Im letzten Heimspiel der Saison 2002/2003 war der FSV Frankfurt der erwartet schwere Gegner. Sandra De Pol musste ihre gelbrote Karte aus dem Wolfsburgspiel absitzen und Dagi Urbancova war für Tschechien auf Länderspieleinsatz. Wir mussten die Abwehr neu formieren, Tanja Wörle wurde ins Abwehrzentrum beordert. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten (wann hatten wir die nicht!) benötigten wir 30 Minuten um ins Spiel, sowie den eigenen Mitspieler zu finden. Grauenhafte Fehlpässe liessen bis dahin unser Angriffsspiel verkümmern und nur die katastrophale Chancenauswertung der Hessinnen und eine aufmerksame Ka Lehmann verhinderten schlimmeres. Trotz genügender Warnschüsse und "Hallo Wach" ging Frankfurt mit 0:1 in Führung. Einem Konter hatte unser Mittelfeld tatenlos zugesehen und die Abbwehr sah sich ebenfalls nicht im Bilde. Noch mitten im Torjubel der Gäste nahm Katja Wittfoth aus 25 m Maß und setzte den Ball mit vehemenz unter die Querlatte zum wichtigen 1:1 vor der Pause. Alle waren sich einig, dass wir so nicht weiterspielen brauchen um noch erfolgreich das Spiel zu beenden. Die gleichen Spielerinnen zeigten jetzt nach dem Wechsel endlich ihr wahres Gesicht und beherrschten Spiel und Gegner. Mit der Einwechslung für die bis dahin fleissige Silvia Parra Labalsa kam mit Daniela Leonbacher frischer Wind in den Sturm. Mit ihrer ersten Ballberührung erzielte sie aus wenigen Metern per Kopf das 2:1 und ließ wenig später mit ihrem 2. Kopfballtor unser Team auf die Siegerstrasse einbiegen. Trotz großer Hitze verlangten sich beide Mannschaften alles ab. Wir mussten eigentlich nur unser Ergebnis halten, was mit sicherem Kombinationsspiel unser Ziel war. Mit einem wiederholtem Fehlpass machten wir die Angelegenheit noch einmal spannend. Der FSV kam zum Anschlußtreffer und offenbarte durch unsere unnötigen Ballverluste die Schwächen im Spielaufbau. Frankfurt versuchte alles um ein Unentschieden zu erreichen, wir zeigten uns dann aber cleverer und erkämpften uns einen schönen Prestigeerfolg. Verfasser.Peter König |
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