FC Bayern München - FFC Heike Rheine 1:0 (1:0) 1.Bundesliga Frauen, 13.Spieltag 16.03.2003, 11:00 Uhr, 120 Zuschauer, Spiel-Historie |
Geschafft!! Der erste dreier Pack wurde im neuen Jahr eingefahren. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber nach all den negativen Vorzeichen in der vergangenen Woche, sind wir überglücklich es geschafft zu haben. Wir mussten auf 2 wichtige Stammspielerinnen verzichten, Susi Eigner und Claudia Kierner sind auf Wochen nicht einsatzfähig, Kerstin Hoffmann war beruflich verhindert und Nina Aigner und Katja Wittfoth meldeten sich erst vor Spielbeginn einsatzbereit.Unser Konzept, den Gegner frühzeitig zu attackieren scheiterte schon im Ansatz. Rheine übernahm früh die Initiative und wir konnten nur reagieren. Zu allem Überfluß signalisierte nach wenigen Minuten Johanna Loistl: "Es geht nicht mehr". Eine Magenverstimmung zwang sie zur Aufgabe. Mit Fine Krengel kam der richtige Ersatz, denn sie fügte sich nahtlos ins Abwehrgeschehen ein. Glück hatten wir in der Folgezeit, als Christine Francke bei einigen gefährlichen Bällen mit starken Paraden glänzen konnte.Unser Spiel schien blockiert, Tanja Wörle musste ihr ganzes Können aufbieten, um die Nationalspielerin Garefrekes zu beschatten und Dagmar Urbancova kümmerte sich um den Superstar der Gäste, Kerstin Stegemann. Vieles war in der Offensive nur Stückwerk und so blieb uns nur eine Standardsituation um zum Erfolg zu gelangen. Das 1:0 durch Sonja Spieler war ein sehenswerter Freistoß, der aus spitzem Winkel zum umjubelten Führungstor unter die Latte einschlug. Langsam begannen wir unser Spiel zu beruhigen und versuchten dabei unsere Linie zu finden.Erst nach der Halbzeitpause wurde umgesetzt kompakter anzugreifen, wir konnten aus einer gesicherten Abwehr gezielt Konter vorbereiten. Die Mannschaft wusste, dass es ein Arbeitssieg werden muss und so wurde der Gegner jetzt früher bei der Ballannahme gestört, wir bekamen dadurch mehr Spielanteile. Leider fiel Dagmar Urbancova Mitte der zweiten Hälfte durch Verletzung aus, Kapitän Gerti Stallinger wechselte die Seite und übernahm ab jetzt die bis dahin neutralisierte Stegemann mit ihrer überragenden Kampfkraft und Moral. Gute Konterchancen vergaben wir in der Folgezeit leichtfertig und einige male fehlten Nina Aigner nur Zentimeter am Einschuß.Katrin Lehmann verstärkte die Truppe in den letzten Minuten als Feldspielerin (wir wollten die 2. Mannschaft nicht durch schmerzhafte Abstellung schwächen), ihre Ruhe und das geschickte Ballhalten ermöglichte unserer Abwehr um die souveräne Sandra De Pol einmal mehr Luft zu schnappen.Den Schlußpunkt dieses so wichtigen Sieges setzte die überragende Christine Francke, als sie einen gefährlichen Freistoß aus 18 Meter Entfernung kurz vor Spielende um den Pfosten drehte. Fazit: Solche Spiel haben wir früher verloren, ich bin stolz auf meine Mädels!Verfasst: Peter König |
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