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FC Bayern München - TSV Crailsheim 3:2 (2:2) 1.Bundesliga Frauen, 4.Spieltag 14.10.2007, 14:00 Uhr, 450 Zuschauer, Sportpark Aschheim, Spiel-Historie |
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Arbeitssieg - Die stärkere Ersatzbank entscheidet das Spiel In einem spannenden Bundesligaspiel setzten sich die Frauen des FC Bayern München mit 3:2 (2:2) gegen den TSV Crailsheim durch. „Das war ein hart umkämpftes Spiel. Aber wir hatten die besseren Chancen und konnten drei wichtige Punkte einfahren.“ sagte Bayern-Torjägerin Nina Aigner nach dem Spiel.Aigner war es auch, die der ersten Halbzeit ihren Stempel aufdrückte. Zusammen mit Claudia Nußelt, der Torjägerin aus Crailsheim. Zuerst war Nußelt an der Reihe: Nach 12.Minuten wurde sie schön von Fanni Vago und Tanja Wörle frei gespielt. Leicht abseitsverdächtig steuerte sie auf das Bayern-Tor zu und verwandelte zum 1:0. In dem, in der ersten Hälfte zerfahrenen, Spiel kamen die 450 Zuschauer aber dennoch auf ihre Kosten: Denn die Torjägerinnen machten es spannend, allen voran Nina Aigner. Sie sorgt für den Ausgleich nach 20 Minuten: Vanessa Bürki schickte Nina steil und ganz ähnlich wie zuvor Nußelt konnte sie mit einem platzierten Schuss alleine vor Crailsheims Torfrau zum 1:1 einschießen. Aigner setzte noch einen drauf: Nachdem ein Solo von Steffi Mirlach an der Strafraumkante mit einem Foul gestoppt wurde, legte sie sich den Ball zurecht. Rechts im Kreuzeck schlug der Ball unhaltbar ein (33.Minute). Doch Nußelt bekam die Bayern-Abwehr nicht richtig in den Griff: Schon vier Minuten später versagte die FCB-Abseitsfalle und wieder tauchte sie alleine vor dem Bayern-Tor auf: 2:2 (37.). FCB-Trainerin gefiel die erste Halbzeit überhaupt nicht: „Unsere Abwehr war heute nicht so stark wie gewohnt. Wir waren mehr damit beschäftigt, ob unsere Stutzen richtig sitzen anstatt Zweikämpfe zu gewinnen.“ In der Pause gab es eine entsprechende „Ansage“ der Trainerin und eine taktische Umstellung: Für Vanessa Bürki rückte Sylvie Banecki in die Sturmspitze, deren 6er Position übernahm Sonja Spieler. Das zahlte sich aus: Wesentlich strukturierter und passgenauer war nun das Bayernspiel, Crailsheim konnte sich kaum noch befreien. „Heute sind wir deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben“ meinte Crailsheims Trainer Günther Wörle nach dem Spiel. Mit der Schiedsrichterleistung waren beide Trainer nicht zufrieden, Wörle regte sich besonders auf und wurde von Schiedsrichterin Nicole Schumacher auf die Tribüne gebeten. Mit Christina Schellenberg kam noch mehr Schwung ins FCB Angriffsspiel: Das Tor für Bayern lag in der Luft, es wollte aber noch nicht fallen. Erst lenkte Crailsheims Karin Burger einen Schuss von Nicole Banecki gerade noch übers Tor, danach landete ein Schuss von Sonja Spieler am Innenpfosten. Nach 69 Minuten war es aber soweit: Nicole Banecki war einfach schneller als die Crailsheimer Abwehr und traf zum 3:2 aus halbrechts. Was nun folgte war ein Festival vergebener Chancen der Bayern-Spielerinnen: Schellenberg, Simic, Nicole Banecki vergaben beste Chancen. Das machte das Spiel weiter spannend, denn Crailsheim wäre in Konter durchaus zuzutrauen gewesen. „Wir haben auf der Ersatzbank Spielerinnen, die ich ohne Bedenken einwechseln kann. Oft gewinnt unser Spiel dadurch wieder an Qualität.“ sagte FCB-Trainerin Sissy Raith. Mit diesen drei wichtigen Punkten festigt der FCB den dritten Tabellenplatz in der Bundesliga: Vor den nächsten Bundesligaspielen findet am nächsten Sonntag in Aschheim ab 11 Uhr das DFB-Pokalspiel gegen den Zweitligisten SV Dirmingen statt. Bundesliga ist in Aschheim wieder am 11.11.2007 (11 Uhr) gegen die SG Essen-Schönebeck, zuvor ist das Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09. Von Bernhard Kux |
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In einem spannenden Bundesligaspiel setzten sich die Frauen des FC Bayern München mit 3:2 (2:2) gegen den TSV Crailsheim durch. „Das war ein hart umkämpftes Spiel. Aber wir hatten die besseren Chancen und konnten drei wichtige Punkte einfahren.“ sagte Bayern-Torjägerin Nina Aigner nach dem Spiel.













