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FC Bayern München - SC Freiburg 2:0 (0:0) 1.Bundesliga Frauen, 8.Spieltag 26.11.2006, 14:00 Uhr, 261 Zuschauer, Sportpark Aschheim, Spiel-Historie |
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Geschickte Wechsel entscheiden Spiel Vor dem heutigen Spiel lag der SC Freiburg mit 6 Punkten auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Der FCB hatte vor dem Match gegen Freiburg nur einen Punkt mehr und lag zwei Ränge weiter oben. Es ging für Freiburg also um wichtige Punkte gegen den Abstieg, für den FCB darum nicht nach unten zu rutschen. "Wir haben ein sehr gutes und schnelles Bundesligaspiel gesehen" meinte SC-Trainer Dietmar Sehring nach dem Spiel. Dem kann man nur eingeschränkt zustimmen: In der ersten Hälfte taten sich beide Teams schwer, den Ball über mehrere Stationen hinweg zu halten. Ein ums andere Mal setzte ein ungenauer Pass den Angriffen ein unansehnliches Ende. Der erste Höhepunkt kam nach etwa 10 Minuten Spielzeit: Freiburgs Torfrau Marisa Brunner verlor etwa 25 Meter vor ihrem Gehäuse einen Zweikampf mit Daniela Leonbacher. Daniela wurde auf dem Weg zum Tor von Alexandra Kury gefoult, Schiedsrichterin Christiane Schönfeld belies es bei einer Ermahnung. Eine rote oder zumindest gelbe Karte wäre angebracht gewesen. Auch wenn das Foul nicht brutal war, eine große Torchance wurde vereitelt. Aus Bayernsicht blieb diese Aktion lange das einzig erwähnenswerte. Oft einen Schritt zu spät, einen Ball zu ungenau gespielt brachten die FCB-Kickerinnen die Freiburgerinnen immer besser ins Spiel: Die SC-Sturmspitzen Myriam Krüger und Sandra Schmidt umdribbelten öfters mehrere FCB-Spielerinnen, ehe sie von mehreren FCB-Kickerinnen umringt gestoppt wurden. Ihre Schüsse aus 16 bis 20 Metern (20., 22., 26. Minute) fing FCB-Torfrau Uli Schmetz sicher oder verfehlten das Tor knapp. Mit ein paar Entlastungsangriffe kam der FCB vor das Freiburger Tor, zwingend sah das aber nicht aus: Vanessa Bürkis 20 Meter Schuss hatte Brunner sicher (30.Minute) und Sandra de Pols Flanke verfehlten Katharina Baunach und Vanessa Bürki knapp (40.). Die größte Freiburger Chance hatte Sandra Schmitt kurz vor der Pause: 10 Meter vor dem FCB-Tor konnten Carmen Roth und Uli Schmetz sie gerade noch vom Torerfolg abhalten. Zur zweiten Hälfte besetzte FCB-Trainerin Sissy Raith die Mittelfeld-Außen neu: Nicole und Sylvie Banecki kamen für Katharina Baunach und Christina Eckmann. Diese Einwechslungen zeigten Wirkung: Beide Baneckis konnten besser Lücken in die Freiburger Abwehr reißen: Besonders Nicole Baneckis Dribblings stellte Freiburg plötzlich vor Rätsel. Ihre Schwester Sylive spielte sie mit einem weiten Flankenwechsel an, sie umdribbelte eine Freiburgerin und legte Bianca Rech vor. Deren Schuss klatschte unten an den Pfosten, Vanessa Bürki stand goldrichtig und schob zum 1-0 ein (66.Minute). Kurz danach feierte Julia Simic nach wochenlanger Verletzungspause ihr Bundesliga-Comeback. Ebenso ein Comeback hatte in Freiburgs Team Nationalspielerin Melanie Behringer. Sowohl Simic als auch Behringer brachten etwas mehr Ordnung in das spiel ihrer Teams. Der Offensivmut und das Wechselglück von FCB-Trainerin Sissy Raith wurde weiter belohnt: Nach dem 1-0 hatte der FCB viel mehr vom Spiel, vor dem Tor waren sie aber oft zu ungenau. Aber auch Freiburg hatte ein paar Chancen: Aber entweder verfehlten die Schüsse das Tor deutlich oder die souverän haltende Uli Schmetz entschärfte die Probleme. Die endgültige Entscheidung fiel erst kurz vor Schluß: Wieder setzte sich Nicole Banecki auf links durch, diesmal konnte Daniela Leonbacher abstauben (88.Minute). Damit war das Spiel gelaufen, Vanessa Bürki hatte sogar das 3-0 auf dem Fuß, scheiterte aber an Brunner. Letztlich ging der FCB als Sieger vom Platz, weil er sich deutlich steigern konnte und die richtigen Spielerinnen auf der Auswechselbank hatte. Sissy Raith: "In der ersten Hälfte machten wir uns das Leben selbst schwer mit vielen Ballverlusten. Wir steigerten uns in der zweiten Halbzeit und kamen zu einem Arbeitssieg." Bereits am kommenden Mittwoch findet das nächste Heimspiel des FCB in Aschheim statt: Zu Gast ist der FFC Heike Rheine, Spielbeginn ist 18 Uhr. Von Bernhard Kux |
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