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1.FFC Frankfurt - FC Bayern München 2:1 (0:0) 1.Bundesliga Frauen, 4.Spieltag 15.10.2006, 11:00 Uhr, 1580 Zuschauer, Stadion am Brentanobad, Spiel-Historie |
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Unglückliche Niederlage beim zukünftigen Meister Wer Meister werden will, muss auch die Spiele gewinnen, die man normalerweise verliert. Das schaffte der 1.FFC Frankfurt im Spiel gegen den FC Bayern München. Lange sah der UEFA-Cupsieger aus Frankfurt wie der Verlierer aus, aber Glück entschieden das Spiel für den Favoriten um die deutsche Meisterschaft. Als ungeschlagener Tabellenzweiter kamen die Frauen des FC Bayern nach Frankfurt zum 1.FFC Frankfurt. Dieser lag vor dem Spiel zwar noch im Tabellenmittelfeld, was aber nur an einigen Terminverschiebungen lag. Allerdings kassierten die Frankfurterinnen unter der Woche eine 1-2 Niederlage im UEFA-Cup. Zweifel am Heimsieg gegen den FCB hatten die Frankfurterinnen wohl nicht. Dass dieses erfahrene Team aber hypernervös spielte, verwunderte doch: Schließlich stehen zahlreiche Welt- und Europameisterinnen im Team. Der Hauptgrund war sicher die enorme Gegenwehr der FCB-Frauen. Mit aggressivem Forechecking lies Sissy Raiths Team den Favoritinnen kaum Platz zum spielen. Es entwickelte sich ein Spiel mit Chancen für beide Teams: Kerstin Garefrekes traf nach 6.Minuten per Kopfball die Münchner Latte, Nina Aigners Kopfball fing FFC-Torfrau Silke Rottenberg (13.Min.). Das FCB 1-0 wäre möglich gewesen: Doch Nina Aigner verfehlte aus vier Metern das leere, gegnerische Tor knapp (23.). Wiederum Garefrekes hatte eine Großchance, die von Bianca Rech (36.) von der Linie gekratzt wurde. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Petra Wimbersky (55.) scheiterte an FCB-Torfrau Uli Schmetz, die den Ball gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Und die Chancen für den FCB häuften sich! Was viele für unmöglich hielten folgte in der 61.Minute: Vanessa Bürki erzielte das 1-0 für den FCB. Sie setzte sich gegen Christina Zerbe und Torfrau Silke Rottenberg entschlossen durch. Wenig später hätte Vanessa sogar das 2-0 nachlegen können, verzog aber den Ball. Sissy Raith: "Wir haben den FFC nicht nur geärgert, sondern in Bedrängnis gebracht. Uns fehlt noch die Kaltschnäuzigkeit. Haben uns aber gegen eine der weltbesten Mannschaften toll geschlagen." Frankfurts Trainer Dr. Hans-Jürgen Tritschoks: "Ein Kompliment an den Gegner, der eine phantastische Leistung bot, die Räume eng machte, unser Spiel rechtzeitig störte." Von Bernhard Kux |
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