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FC Bayern München - 1.FFC Turbine Potsdam 1:3 (1:0) 1.Bundesliga Frauen, 10.Spieltag 12.04.2005, 17:00 Uhr, 138 Zuschauer, Sportpark Aschheim, Spiel-Historie |
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Meister mit Prioritäten und Glück Turbine-Trainer Bernd Schröder hat klare Prioritäten: DFB-Pokal und UEFA-Cup sind die Nummer Eins, die Bundesliga hat er schon aufgegeben. Denn seine Spielerinnen Ariane Hingst und Conny Pohlers schonte gegen den FC Bayern München für wichtigere Aufgaben. Diesen Luxus können sich die FCB-Frauen in keinster Weise erlauben: Angeschlagene Spielerinnen müssen auflaufen um ein halbwegs wettbewerbsfähiges Team zu haben. Dennoch: Wie in allen Pflichtspielen des Jahres 2005 begann der FCB sehr stark, angetrieben von weiten Bällen Sandra de Pols. Sie bildete die, erneut umgebildete Viererkette, zusammen mit Janine Partzsch, Kathi Krüger und Bianca Eder. Wieder folgte in der 2. Minute eine Großchance, Pavlina Scasna verzog aus 10 Metern. In den frühern Spielen verebbte die FCB-Startoffensive ohne Torerfolg, diesmal war es anders: Nina Aigner köpfte eine Tanja-Wörle-Ecke ins Tor (15.). Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, mit eindeutigen Vorteilen für das Heimteam: Als sich nach 37 Minuten Feli Notbom durchspielte und quer auf Nina Aigner passte, vergab diese aus sechs Metern freistehend die 100%ige Chance zum 2:0. Diese verpasste Chance rächte sich bitter: Nach der Pause zog Potsdam an, dennoch kam das 1:1 von Ex-Bayernspielerin Petra Wimbersky aus heiterem Himmel: Ein platzierter Kopfball ließ Uli Schmetz im Bayern-Tor keine Chance. Zwar konnte Turbine-Torfrau Angerer nach einem 20-Meter Scasna-Freistoß wenig später gerade noch vor Nina Aigner retten, aber Turbine war nun plötzlich wieder im Spiel. Auch der zuvor ruhig auf der Bank sitzende Coach Schröder erwachte und feuerte sein Team an. Er sah in der 67.Minute das 2:1 seines Teams: Ecke Omilade, Kopfballverlängerung Christine, Abstauber Wimbersky. Die FCB-Frauen versuchten sich zu wehren, aber man merkte, dass einige Spielerinnen angeschlagen waren und nur kleinere Steigerungen möglich waren. Zudem war Potsdam nun aggressiver, unrühmlich tat sich dabei Potsdams Thomas hervor: Für ihr überhartes Einsteigen gegen Scasna kassierte sie die gelbe Karte. Bis zum Schluss gab das Heimteam nicht auf und der Meister wartete auf Konter. Dass Potsdams Brasilianerin Christiane mit dem Schlusspfiff zum 3:1 erhöhte war eigentlich nur noch eine kleinere Fußnote in diesem Spiel. Verfasst von Bernhard Kux |
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